Nach BDS-Aktivismus in Bremen – ‚Die Linke‘ im Fahrwasser ethnischer Säuberer zur Macht

Sich von den Lenkern und Propagandisten des israelischen Apartheidsstaats einen Einlauf verpassen zu lassen, ist in Deutschland bekanntlich eine der Voraussetzungen, um in den Stand der Regierungsfähigkeit erhoben zu werden. (Und das ist nur ein Punkt im Programm der Menschen und Demokratieverachtung, den man vorweisen muss – wenn auch ein ganz besonders schmieriger.)

Und je verdächtiger (offensichtlich grundlos) die Aspiranten – etwa von der Links-Partei – sind, um so mehr muss geheuchelt, gekrochen und gelogen werden. Aus diesem Grund wundert man sich nicht, dass man praktisch die gesamte Riege der rechten Hoffungsträger der deutschen Kapital- und KriegsFraktion in der Linkspartei unter einem Aufruf findet, in dem es sich um die unlängst erfolgte BDS-Akion in Bremen dreht.

Unterschrieben haben die willigen Helfer zur Reinerhaltung des israelischen Volkskörpers dazu auf einer Webseite, die sich der Verschleierung und Verblödung des Publikums widmet – und deshalb ausgerechnet ‚Haskala‘ heissen muss. Dort heisst es:

„Wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner halten es zudem für eine irrationale und falsche Forderung des „Bremer Friedensforum“, eine ganze Volkswirtschaft für eine Politik, die man für kritikwürdig hält, in Geiselhaft zu nehmen. Diese Form der polarisierenden Symbolpolitik, wie sie das „Friedensforum Bremen“ praktiziert, schürt gesellschaftlich verbreitete antisemitische Vorurteile durch die Illusion einfacher Lösungen und einseitiger Schuldzuweisungen an den Staat der Holocaust-Überlebenden. Wir distanzieren uns von den, sich als Linke verstehenden, Protagonist/innen derartiger Boykottaktionen …“

Das Mitleid mit der ‚Volkswirtschaft‘ (!!!) eines Staates, der 3.6 Millionen Menschen als Geiseln hält, sie ausraubt, vertreibt und hin und wieder zur Abschreckung totschlägt, dieses Mitleid ist mit dem Wort widerwärtig nur schwach beschrieben.

Noch glibbriger wird es, wenn dann auch noch der Holocaust-Joker auf den Tisch gelegt wird. Welchen – möchte man fragen – Schluss hat dieser Staat denn aus dem Holocaust gezogen? Die Linke meinte immer, dass es  ‚Nie wieder!‘ hätte sein müssen. Der ‚Holocaust-Staat‘ jedoch scheint eine andere Lehre daraus gezogen zu haben: ‚Diesmal die anderen!‘.

Wer dabei nicht zusehen mag wie dieser Staat ‚die anderen‘ massakriert und sich damit langfristig sein eigenes Grab schaufelt – für den führt kein Weg an BDS vorbei.

der hausmeister

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